GHM:Heim+Handwerk

Heim+Handwerk
Rückblick

Heim+Handwerk

Bauen, Einrichten, Wohnen

Neue Messe München

24.11. - 28.11.2010


Neue Heim+Handwerk sorgt für volle Hallen

  • 116.489 Besucher informieren sich über Bauen, Einrichten, Wohnen
  • Besucher und Aussteller profitieren von der Laufzeitverkürzung und Vorverlegung des Termins
  • Messe sendet positive Konjunktursignale

Die 32. Heim+Handwerk ist mit 116.489 Besuchern und 854 Ausstellern zu Ende gegangen. Damit konnte sie bei einer Verkürzung der Messelaufzeit auf fünf Tage im Vergleich zum Vorjahr (2008: 105.000 Besucher an 9 Tagen) ein Besucherplus von 10,9 % verzeichnen. Neben der traditionellen Bedeutung der „Heim+Handwerk“ als wichtige Spezialadresse für Bauen, Einrichten, Wohnen führt die Messeveranstalterin GHM dies auf zwei neue Gründe zurück: einerseits konnte durch die diesjährige Laufzeitverkürzung eine Qualitätssteigerung im Angebot dank mehr ausstellender Handwerksbetriebe erzielt werden und andererseits waren die Aussteller bei der gezielten Besucheransprache aktiver eingebunden. 
 
An allen Messetagen sorgte der Besucherzuspruch damit für volle Gänge in den sechs Messehallen. In diesem Ergebnis sieht Dieter Dohr, Ge­schäftsführungsvorsitzender der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen, einen positiven Wegweiser für die Heim+Handwerk: „Die Veränderungen mit Vorverlegung des Termins und verkürzter Laufzeit sind von Besuchern und Ausstellern gleichermaßen positiv aufgenommen worden. Das Publi­kum hat die Entzerrung von der Weihnachtshektik dankbar angenommen.“
 
Dies spiegelt sich auch in der Bewertung der ausstellenden Firmen bei der Umfrage des neutralen Meinungsforschungsinstituts Gelszus wider. Ge­fragt nach ihrem Erfolg, legte die Quote bei den Bestnoten „ausgezeichnet bis gut“ (Vergleich zu 2008) um 16 Prozentpunkte zu. Außerdem war auf der Heim+Handwerk 2009 eine gestiegene Konsumfreude feststellbar. Aufgrund des zahlenmäßigen Besucheraufkommens an den Ständen und der verzeichneten Kaufabschlüsse zogen die Aussteller ein positives Re­sümee. Über 76.800 Besucher erwarben Produkte. Dies entspricht einem Plus, verglichen mit dem Vorjahr, von drei Prozentpunkten. Trotz der bereits erzielten Ergebnisse auf der Messe, können die Aussteller zudem noch mit einem starken Messenachfolgegeschäft rechnen. Denn 37 Pro­zent der Besucher gaben an, dass sie bei den Firmen auch noch nach dem Messebesuch bestellen werden. „Mit dem Gesamtergebnis bei Aus­stellern und Besuchern sind wir sehr zufrieden. Mit der Profilschärfung und neuen Terminfindung der Heim+Handwerk haben wir einen richtungswei­senden Schritt nach vorne gemacht“, erklärt Dohr. Die in diesem Jahr verlängerten Abendöffnungszeiten sorgten an allen Messetagen bis 18 Uhr für sehr gut frequentierte Hallen. Doch nicht jeder Besucher erkannte bereits heuer schon die Vorteile eines Messebesuchs nach Feierabend, um sich neu bis 20 Uhr stressfrei beraten zu lassen.
 
Energetisches Bauen, Inneneinrichtung und Kunsthandwerk waren die Topthemen der Heim+Handwerk. Stark frequentiert waren daher auch die für diese Bereiche auf der Messe extra angebotenen Informationsplattfor­men wie „Wohnen und Wohlfühlen“, „PLANwerk“ und dem „Energie-Spar-Treff“. Besonders positiv bewerteten die Besucher in diesem Jahr die hohe Qualität der neu konzipierten Sonderschau Handwerkskunst (Halle A1), auf der u. a. Korbflechterinnen, Kunstschmiede oder Marionettenbauer ihr Können täglich live demonstrierten. Gerade diese Sonderschau profitierte im Besonderen von der kürzeren und für Kunsthandwerker attraktiveren Messelaufzeit. Die Folge war eine gestiegene Anzahl von ausstellenden Kunsthandwerkern.
 
Erstmalig zeitgleich fand in der Halle B1 die FOOD & LIFE mit über 130 Ausstellern statt. Im direkten Umfeld zu den Küchenbauern luden die zahl­reichen Marktstände die Besucher ein. Wie auf einer italienischen Piazza konnten sie sich von der Qualität der regionalen Spezialitäten überzeugen lassen. Für die Feinschmecker bot die FOOD & LIFE den großen Vorteil, dass sie sich direkt bei den Erzeugern über die Produkte informieren konnten. Der längste Esstisch Münchens lud zum geselligen Austausch, Ausruhen und Verzehr der Spezialitäten ein.